, Ayadi Karim

ITTF SQY French Para Open

Leon bestritt Anfang dieser Woche seinen zweiten Einsatz für die Schweizer Para Nati. Bei den ITTF Fa20 SQY French Para Open 2024 holte er seinen ersten internationalen Sieg und verpasste den Einzug ins Viertelfinale nur äusserst knapp. 

Zusammen mit Phillipp Zeuglin (ESV Weil am Rhein), Thomas Rosenast und Dirk Kretzschmar ging es am Sonntagmittag mit dem Zug nach Paris und von Paris direkt in die Halle nach Voisins-le-Bretonneux. Dort wurde ein erstes Training absolviert und später an einem reichhaltigen Buffet vor Ort zusammen mit den anderen Schweizer Tischtennisspieler gegessen. Insgesamt vertraten fünf Spieler die Schweiz.

Das Turnier begann am Montagmorgen. Bereits im ersten Spiel konnte Leon einen Sieg einfahren. Der Portugiese konnte keine Schwächen bei Leon finden und musste sich mit 0-3 geschlagen geben. Das zweite Match verlief dagegen mit viel Mühe. Der Däne verunsicherte Leon mit seinen beidseitigen Noppen und konnte durch Tempowechsel viele Punkte für sich gewinnen. So war auch dieses Match mit einer 0:3 Niederlage schnell beendet. Ärgerlich, da die Chance auf einen Sieg auf jeden Fall da gewesen wäre. Trotzdem war diese Niederlage sehr hilfreich, da auch im letzten Match gegen einen Langnoppenspieler hart um den Sieg gekämpft werden musste. Es konnte viel Taktik und Ballgefühl aus dem letzten Match mitgenommen werden. Gegen den Kanadier ging jeder Satz knapp aus. Im Gegensatz zum vorherigen Match konnte Leon aktiver und sicherer spielen, auch wenn ihm die langen Noppen immer wieder Probleme bereiteten. Besonders im fünften Satz wurde von beiden Seiten gutes Tischtennis gespielt. Beim Stand von 7:10 konnte Leon 3 Matchbälle abwehren. Es folgten weitere nervenaufreibende Ballwechsel. Ein Matchball für Leon, dann wieder einer für den Kanadier. Schließlich konnte Leon keinen seiner vier Matchbälle nutzen und der letzte Satz endete mit 16:18 für den Kanadier. Mit einem Sieg und zwei Niederlagen wurde Leon Gruppendritter und konnte sich somit nicht für das Viertelfinale qualifizieren. 

Der nächste Tag wurde genutzt, um sich die anderen Spiele anzuschauen und selbst noch einmal zu trainieren. Am Mittwochmorgen ging es dann mit dem Auto und Chauffeur Richtung Paris und von dort mit dem Zug nach Basel. Das Turnier war eine weitere wichtige Erfahrung für Leon. Ein Learning war unter anderem, dass die unterschiedlichen Einschränkungen der Spieler gut eingeschätzt und dann gnadenlos ausgenutzt werden müssen, um erfolgreich spielen zu können.